Rasmus Lennerts, Yaren Kest, Mario Krönke, Claudia Bak, Sophia Zischg und Helen Serwe mit ihrer Lehrerin Birgit Jathe in der Ausstellung „1968: Schule – Reform – Protest“, Schulmuseum Bergisch Gladbach, 4.12. 2018  Foto: Ursula Berg, Schulmuseum

Rasmus Lennerts, Yaren Kest, Mario Krönke, Claudia Bak, Sophia Zischg und Helen Serwe mit ihrer Lehrerin Birgit Jathe in der Ausstellung „1968: Schule – Reform – Protest“, Schulmuseum Bergisch Gladbach, 4.12. 2018

Foto: Ursula Berg, Schulmuseum



Ein wichtiger Kooperationspartner unseres Museums ist die 1973 eröffnete Integrierte Gesamtschule im Nachbarort Paffrath (IGP). Am 4. 12. 2018 diskutierten wir in unserer derzeitigen Sonderausstellung „1968: Schule – Reform – Protest“ mit vier Schülerinnen und zwei Schülern der 13. Klasse darüber, wie sie heute ihre Schulsituation erleben. Die 1968 noch entscheidende Diskussion um den Begriff "Autorität" spielt keine Rolle mehr. Dennoch klagte die Gruppe über nach wie vor monologisierende Lehrpersonen, die im traditionellen Frontalunterricht ihren Stoff ‚durchziehen‘ und nach Sympathie statt nach Leistung beurteilen. Der Leistungsdruck wegen des für den Übergang zur Universität erforderlichen Notendurchschnitts ist sehr massiv. Durch wöchentlich bis zu 39 Unterrichtsstunden fühlen sich die Jugendlichen überlastet und haben wenig Freizeit, u.a. auch wegen der Notwendigkeit, Geld zu verdienen. Dennoch findet man Zeit, um gegen die Politik Erdogans oder für den Kohleausstieg zu demonstrieren. Die heutige Rolle der Bundeswehr wurde zum Schluss kontrovers beurteilt.




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